Azubiprojekt stärkt Miteinander in der Nachbarschaft
Teilen, tauschen, weitergeben – und das mitten in Groß Klein. Unsere Auszubildenden haben nach zahlreichen Arbeitsstunden und viel Einsatz ihr eigenes Nachbarschaftsregal fertiggestellt. Von der ersten Idee bis zur fertigen Aufstellung lag das Projekt komplett in ihren Händen.
Entstanden ist ein Ort, der Menschen zusammenbringt und gleichzeitig zeigt, wie praxisnah Ausbildung bei der RSAG sein kann.
Von der Idee zum eigenen Konzept
Zu Beginn stand die Frage: Wie kann ein Nachbarschaftsregal aussehen, das im Alltag wirklich funktioniert?
Um darauf Antworten zu finden, haben sich unsere Azubis zunächst in Rostock umgesehen, bestehende Regale analysiert und Erfahrungen aus anderen Stadtteilen gesammelt.
Auf dieser Grundlage entwickelten sie ein eigenes Konzept, angepasst an die Anforderungen vor Ort.
Handwerk trifft Verantwortung
Aus der Planung wurde schnell Praxis. Und die hatte es in sich.
Mit Stahl, Edelstahl und Polycarbonat, mit Schweißen, Schrauben und Schleifen arbeiteten die Auszubildenden Schritt für Schritt an der Umsetzung.
Mehrere Lehrjahre waren beteiligt und brachten ihr Wissen gemeinsam ein. Dabei ging es nicht nur um handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch um Abstimmung, Problemlösung und Verantwortungsgefühl. Denn allen war klar: Dies ist nicht nur irgendein Projekt, sondern ein echtes Aushängeschild.
Ein Ort zum Teilen
Das fertige Regal steht nun am AWO Hort in Groß Klein und ist für alle zugänglich.
Die Idee dahinter ist einfach: Dinge, die nicht mehr gebraucht werden, können hier abgelegt und von anderen weiterverwendet werden, egal ob Bücher, Spielzeug oder Alltagsgegenstände.
So entsteht ein niedrigschwelliges Angebot, das Ressourcen schont und gleichzeitig das Miteinander im Stadtteil stärkt.
Initiiert werden solche Nachbarschaftsregale vom Rostocker Stadtgespräche e. V. mit dem Ziel, in möglichst vielen Rostocker Stadtteilen Orte des Teilens zu schaffen.
Gemeinsame Einweihung
Offiziell eröffnet wurde das Regal am 13. Mai beim Familienfest gemeinsam mit unseren Auszubildenden, unserer Vorständin Yvette Hartmann sowie Projektbeteiligten aus den Partnerorganisationen.
Möglich wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit von AWO Rostock, RSAG und Stadtgespräche e. V. sowie durch die finanzielle Unterstützung der Ehrenamtsstiftung MV, FRIEDA 23 und der AWO.
Die Patenschaft für das Regal übernehmen Schulklassen der Störtebeker‑Schule, unterstützt von der AWO und dem Börgerhus. So bleibt das Projekt auch langfristig im Stadtteil verankert.
Ausbildung, die wirkt
Für unsere Auszubildenden war das Nachbarschaftsregal ein ganz besonderes Projekt: Sie konnten nicht nur ihr fachliches Können unter Beweis stellen, sondern auch erleben, wie ihre Arbeit einen direkten Nutzen für andere hat.
Genau das macht Ausbildung bei der RSAG aus: Verantwortung übernehmen, im Team arbeiten und mit dem eigenen Einsatz etwas für Rostock bewegen.